Glossar E

 

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S

Sha

Sie.

Sabda

Klang; Wort; Vedas; Omkara.

Sabdabheda

Nur der Unterschied in den Wörtern (Namen).

Sabdabrahma

Das Wort des Absoluten; Omkara oder Veda.

Sabdantara

Unterschied der Wörter oder Begriffe.

Sabdapramana

Spiritueller Beweis.

Sabdatanmatra

Das subtile Prinzip des Klanges.

Sabda

Einheit; Versammlung.

Sabijasamadhi

Savikalpasamadhi, wobei die Saat der Samkaras nicht zerstört wird.

Saccidananda

Existenz-Wissen-Glückseligkeit; Absolut; auch: Sat-cit-ananda.

Saccidanandasagara

Der Ozean von Existenz-Wissen-Glückseligkeit; ein metaphorischer Ausdruck; ein Vorschlag für die Beschreibung der unbeschreiblichen absoluten Wirklichkeit.

Sacetana

Besessen von Bewusstsein.

Sadacara

Rechte Führung.

Sadaikarasa

Ewige homogene Essenz.

Sadajagrat

Ewig wachsam.

Sadayatana

Die Heimstatt der sechs Sinne.

Sadbhasana

Rechtes Sprechen.

Sad-darsana

Die sechs Gedankensysteme; sechs Philosophien der Hindus, d.h. Nyaya, Vaisesika, Sankhya, Yoga, Mimamsa und Vedanta.

Sadguna

Gute Qualität; außerordentliche Qualität.

Sadharana

Allgemein.

Sadhaka

Spiritueller Schüler; jemand, der sich anstrengt, um ein Objekt zu erreichen.

Sadhana

Eigenes Bemühen; Werkzeug; Gerät; spirituelle Praxis.

Sadhanacatustaya

Die vier Arten spirituellen Bemühens: Unterscheidungsfähigkeit, Leidenschaftslosigkeit; die sechsfachen Tugenden und der Wunsch nach Befreiung.

Sadharanakarana

Allgemeine Ursache.

Sadharmya

Zum Gesetz des göttlichen Seins und göttlicher Handlungen werden.

Sadhu

Rechtschaffender Mensch; ein Sanyasin.

Sadi

Zu Anfang.

Sadrsaparinama

Homogene Veränderung; Veränderung in den eigenen Bedingungen; eine Veränderung, die sich nicht vom Original unterscheidet, wie das Gold eines Ohrringes.

Sadrsyata

Ähnlichkeit

Sadurmi

Die sechs Wellen, d.h. Kummer, Illusion, Hunger, Durst, Zerfall und Tod.

Sadvicara

Rechtes Hinterfragen; das Hinterfragen in die Wahrheit.

Sadvikara

Die sechs Veränderungen des Körpers, d.h. Existenz, Geburt, Wachstum, Veränderung, Zerfall und Tod.

Sadyomukti

Sofortige Befreiung.

Sagunabrahma

Das absolute Sein mit den Qualitäten, wie Erbarmen, Allmacht, Allwissenheit usw., zur Unterscheidung vom unteilbaren Absoluten.

Sah

Er.

Sahaja

Natürlich; wahr; ursprünglich.

Sahajakumbhaka

Die natürliche Zurückhaltung des Atems.

Sahajananda

Der Zustand von Glückseligkeit, der sich natürlich eingestellt hat.

Sahajanirvikalpasamadhi

Natürlicher nicht-dualer Zustand des brahmischen Bewusstseins.

Sahajanistha

Natürliche Begründung; Begründung in die eigene wesentliche Natur von Saccidananda.

Sahajavastha

Überbewusster Zustand, der sich auf natürliche Weise einstellte und andauert.

Sahakarimatra

Nur ein Hilfsfaktor (Maya ist ein Hilfsfaktor für Brahmans Weltprojektion).

Saham

Ich bin sie (Mantra der Saktas - Der weiblichen Kräfte).

Sahasrara

Eine Region auf dem Kopf in Form eines 1000-Blättrigen Lotus, wo Kundalini-Sakti sich mit Lord Siva vereint.

Sahastita

Koexistenz.

Saiva

Jemand, der Lord Siva als den höchsten Herrn ansieht; mit Lord Siva verbunden sein.

Sajatiyabheda

Unterscheidung, wobei ein Individuum sich vom anderen unterscheidet, wie z.B. Mann und Frau.

Sakala

Mit allen Teilen; alles.

Sakamabhakti

Hingabe mit der Erwartung von Früchten und selbstsüchtigen Motiven.

Sakamabhava

Verhalten oder Gefühl, wobei der Wunsch als Antrieb gilt.

Sakara

Eine Form haben (im Gegensatz zu Nirakara).

Sakha

Teilung; Zweig.

Sakhya

Die Eigenschaft eines Devotes, die sich in der Beziehung eines Freundes zu Gott ausdrückt, wie z.B. bei Arjuna, Uddhava und die Kuhhirten von Brindavana.

Sakshatkara

Direkte Verwirklichung; Erfahrung des Absoluten; Brahmajnana.

Sakshi

Das bezeugende Prinzip; Seher; Kutastha, der passiv die Handlungen des Körpers und der Sinne beobachtet; Zeuge.

Sakshibhava

Das Verhalten, immer ein Zeuge zu bleiben.

Sakshicaitanya

Bezeugende Intelligenz oder bezeugendes Bewusstsein.

Sakshicetana

Die bezeugende Seele; Kutastha; wie Sakshicaitanya.

Sakshidrasta

Das bezeugende Subjekt; bezeugender Seher.

Sakta

Jemand, der die göttliche Mutter Sakti als höchste Gottheit ansieht; mit Sakti verbunden sein.

Sakti

Macht; Energie; Kraft; die göttliche Kraft des Werdens; der offenbare, dynamische Aspekt des ewigen Seins; die absolute Macht oder die kosmische Energie.

Saktipata

Der Abstieg der Macht (durch Upasana).

Saktisancara

Das Übertragen von Kräften auf einen Schüler durch den Guru.

Salabhasana

Haltung aus dem Hatha-Yoga: „Heuschrecke“.

Salokya

Sich auf derselben Ebene oder auf der Welt als Gott befinden.

Sama

Gleichmut; Kontrolle des Geistes; ein friedlicher Geist; der Geist wird im Herzen bewahrt und nicht nach außen gelassen; die konstante Ausrottung mentaler Neigungen gemäß Aparoksha Anubhuti von Sankara.

Smabhavana

Ein Gefühl des Gleichmuts.

Samadhana

Rechtes Konzentrieren.

Samadhi

Der Zustand des Überbewusstseins, wo die Absolutheit erfahren wird, die von Allwissenheit und Freude begleitet ist; Einssein; hier wird der Geist mit dem Meditationsobjekt eins; der Meditierende und das, worauf meditiert wurde, der Denker und der Gedanke werden eins, bei vollkommener Auflösung des Geistes.

Samadrsti

Gleiche Vision.

Samana

Eines der fünf Pranas oder Lebensenergien des menschlichen Körpers, das die Verdauung steuert.

Samanadhikarana

Koordination; die Beziehung, die von einem allgemeinen Untergrund (Brahman) ausgeht; der Äther eines Topfes und der Äther einer Wolke haben eine gemeinsame Grundlage, d.h. den universalen Äther, wobei sich Topf und Wolke nur in ihren Erscheinungsformen unterscheiden.

Samanvaya

Einigung; eine Übereinstimmung aller Upanishads, indem die höchste Wirklichkeit nachgewiesen wird.

Samanya

Allgemein; von allgemeiner Natur.

Samanyaguna

Allgemeine Qualitäten.

Samanyavastha

Ungeteilter Zustand; nicht-offenbarter Zustand.

Samanyavijnana

Reines Bewusstsein; homogene Intelligenz; Kustastha; Brahman.

Samarasatva

Ein Begriff, der normalerweise für sexuelle Vereinigung angewendet wird, aber auch für die Vereinigung von Kundalini Sakti mit Siva im Kopf; Vermischung vom ‚Werden’ im ‚Sein’.

Samasti

Ein integriertes Ganzes derselben Klasse der Einheit, d.h. Samasti-buddhi (kosmische Intelligenz).

Samasta

Der ausgeglichene Zustand des Geistes.

Samatva

Gleichmut (unter allen Umständen); Gleichmut gegenüber Freund und Feind, Schmerz und Vergnügen.

Samavaya

Verbindung; Einheit; konstante und untrennbare Verbindung; die Existenz einer Sache in einer anderen.

Samavayakarana

Erkenntnis der Ursache.

Sambandha

Beziehung; Verbindung.

Sambhavimudra

Der leere nach außen gerichtete Blick eines Hatha-Yogi, bei dem der Geist gleichzeitig nach innen gerichtet ist;

Sambhuti

Geburt; Original; Erzeugnis.

Samhara

Zerstörung.

Samhita

Sammlung; eines der beiden Haupteile der Vedas, die Hymnen und heilige Formulierungen enthält; der zweite Teil sind die Brahmanas.

Samipya

Gott nah sein.

Samit

Heiliger Brennstoff.

Samjnana

Bewusstsein; Intelligenz.

Sampat

Vollkommenheit, Werte; Tugenden. (auch: Sampatti)

Sampradaya

Sekte; Sitte; der Pfad der Handlungen.

Samprajnatasamadhi

Zustand des Überbewusstseins, im Dreiklang: der Meditierende, die Meditation und das Meditationsobjekt; Savikalpasamadhi.

Samprasada

Friede; Klarheit; Ruhe; Gleichmut.

Samprayoga

Berührung der Sinne mit den Objekten.

Samsara

Der Lebensprozess durch wiederholte Geburten und Tode; der Prozess des weltlichen Lebens.

Samsaracakra

Das Rad von Geburt und Tod.

Samsaya

Zweifel.

Samsayabhavana

Ein Gefühl von Zweifel.

Samslesa

Gegenseitige Umarmung; intime Verbindung.

Samskara

Eindruck; zeremonielle Reinigung vor der Geburt eines Kindes.

Samskaraskandha

Eine Gruppierung aller Eindrücke.

Samsrti

Wie Samsara.

Samuccayavada

Die Doktrin, dass Karma und Jnana, d.h. beide für die Selbstverwirklichung notwendig sind.

Samvara

Zurückhaltung; eine buddhistische Form der Beobachtung.

Samvit

Wissen; Bewusstsein; Intelligenz.

Samvrtti

Relative Wahrheit; verborgen; verdeckt; unterdrückt.

Samyadarsana

Die rechte Wahrnehmung; höchste advaitische Verwirklichung; vollkommenes Wissen.

Samyama

Völlig zurückgezogen; Gleichmut, Konzentration, Meditation und Samadhi unter allen Bedingungen.

Samyavastha

Zustand des Gleichmuts; Harmonie der drei Gunas; der Zustand des nicht-offenbarten Seins.

Samyogasambandha

Verwirklichung bei Berührung, z.B. Schlägel und Trommel.

Samyukta

Vereint; verbunden.

Sananda

Mit Glückseligkeit (eine Form des Samadhi).

Sanatana

Ewig.

Sanatana-dharma

Ewige Religion.

Sacarana

Bewegung.

Sancitakarma

Die Summe aller Handlungen während zahlloser vorangegangener Geburten, woraus ein Teil im jetzigen Leben des Jiva abgearbeitet wird.

Sandhyavandana

Eine religiöse Waschung  und Gebete unter Zweitgeborenen der Hindus, was morgens, mittags und abends durchgeführt wird.

Sandilyavidya

Der Meditationsprozess auf Brahman, als den idealen innewohnenden Geist in seinem alldurchdringenden Aspekt.

Sanga

Bindung; Begleitung.

Sangatyaga

Sich von der Bindung zurückziehen.

Sangraha

Versammlung.

Sangrahabuddhi

Der Intellekt, der umherwandern und besitzen will.

Sankalpa

Gedanke; Wunsch; Vorstellung.

Sankalpamatra

Bloßer Gedanke; existiert nur in Gedanken.

Sankalparabita

Gedankenlos; ohne Idee.

Sankalpasunya

Das Vermeiden von Gedanken.

Sankalpavikalpa

Gedanke und Zweifel.

Sankhya

Ein Philosophiesystem, das durch Kapila begründet wurde.

Sankoca

Zögern; Kontraktion.

Sanmatra

Bloße Existenz; bloßes Sein; nur das, was ist.

Santa

Friedvoll; ruhig; gleichmütig.

SAntirupa

Friedfertig.

SAntosa

Zufriedenheit; Freude; Glücklichsein.

Sanyasa

Zurückziehen von den gesellschaftlichen Pflichten; die letzte Stufe des Hindu-Lebens, d.h. die Stufe spiritueller Meditation.

Sanyasi(n)

Ein Mönch, der sich völlig zurückgezogen hat; die vierte Stufe oder die höchste Stufe im Leben, d.h. Sanyasa.

Sarana

Zuflucht.

Saranagati

Selbst-Hingabe; kommt vor der Zuflucht.

Saranagatiyoga

Yoga der Selbst-Hingabe; Bhakti Yoga.

Sarira

Körper.

Sarpadevajanavidya

Die Kunst der Schlangenbeschwörung und die Kunst des Feuerschluckens.

Sarupya

Dieselbe Form wie Gott haben.

Sarva

Alles.

Sarvabhokta

Jemand, der sich an allem erfreut; ein Beiname des absoluten Herrn.

Sarvabhutantaratma

Das innere Selbst allen Seins.

Sarvadesika

Überall gegenwärtig sein.

Sarvaduhkhanivrtti

Das Beseitigen aller Schmerzen.

Sarvagata

Allgegenwärtig.

Sarvahimsavinirmukta

Gegen aller Art von Verletzung sein.

Sarvajna

Allwissend.

Sarvakalyana

Alle guten Qualitäten.

Sarvakarana

Die Ursache von allem; Kausalität der Schöpfung, der Erhaltung und der Zerstörung.

Sarvakaranakarana

Die Ursache aller Ursachen.

Sarvakarta

Der Macher aller Dinge.

Sarvangasana

Körperhaltung im Hatha-Yoga; sie beeinflusst die Schilddrüse und damit den gesamten Körper.

Sarvaiyantratma

Die innere Seele, die alles kontrolliert.

Sarvantaryami

Der innere Regent, der alles kontrolliert.

Sarvapindavyapi

Das, was alle Körper durchdringt.

Sarvapranihiteratah

Immer an das Gute im Menschen glauben.

Sarvasakshi

Zeuge von allem.

Sarvaktisamanvita

Mit aller Macht; allmächtig.

Sarvasankalparahitah

Frei von allen Gedanken.

Sarvasastrarthavetta

Kenner der Bedeutung aller Schriften.

Sarvatitavadi

Jemand, der dafür eintritt, dass die Wahrheit transzendent ist.

Sarvatmakatva

Universalität; der Zustand als wäre man die Seele aller Dinge.

Sarvatva

Der Zustand als wäre man alles.

Sarvavit

Allwissend.

Sarvavyapi

Alldurchdringend; allgegenwärtig.

Sarvesvaratva

Absolute Regentschaft über allem.

Sarvopadanatva

Der Zustand als wäre man die materielle Ursache von allem.

Sarvosmi

Ich bin alles.

Sasmita

Mit dem Gefühl der Individualität oder dem egoistischen Gefühl von „Ich existiere“ (eine Art von Samadhi).

Sastra

Heilige Schrift; Texte mit Autorität.

Sasvatapada

Ewige Heimstatt.

Sat

Existenz, Sein; Wirklichkeit; Wahrheit.

Satavadhana

Einhundert Dingen gleichzeitig Aufmerksamkeit schenken.

Satcakranirupana

Das Untersuchen der Beschaffenheit der sechs Cakras.

Satkama

Der reine Wunsch (eines befreiten Heiligen); der Wunsch nach Befreiung.

Satkarma

Rechtes Handeln. – Reinigungsprozess im Hatha-Yoga, d.h. Neti, Dhauti, Nauli, Basti. Kapalabhati und Tratak.

Satkaryavada

Die Doktrin, die daran festhält, dass die Auswirkung in der Ursache enthalten ist, und dass der Effekt nur eine Veränderung der Ursache darstellt.

Satsamanya

Homogene Essenz; Sein; Brahman.

Satsampat

Sechs Werte, d.h. Sama, Dama, Uparati, Titiksha, Sraddha und Samadhana.

Satsanga

Gemeinschaft mit spirituell Gleichgesinnten, mit Heiligen usw.

Satsankalpa

Reines Wünschen; vollkommener Wille; aufrichtiges Auflösen.

Sattasamanya

Homogene Existenz; absolute Existenz; Brahman.

Satva

Licht; Reinheit; Wirklichkeit.

Satvaguna

Qualität des Lichts, der Reinheit und der Güte.

Satvagunapradhana

Licht-durchflutet; voller Licht.

Satvapatti

Die vierte Stufe von Jnana, wo es zum Überfluss von Satva, Reinheit oder Licht kommt.

Satvasamsuddhi

Reinheit des Herzen; Reinheit der Gefühle; die Zunahme von Licht und Reinheit.

Satya

Wahrheit; Brahman oder das Absolute.

Satyakama

Derjenige, dem es nach der Wahrheit verlangt.

Satyasankalpa

Reiner Wille.

Satyatva

Zustand der Wahrheit.

Sauca

Innere und äußere Reinigung; eines der vier Niyama-Regeln im Astanga Yoga.

Savayava

Mit den Gliedern.

Savicara

Mit sorgfältiger Begründung bzw. Hinterfragung.

Savikalpa

Mit Zweifel; Veränderung.

Savikalpasamadhi

Samadhi mit dem Dreiklang von Kenner, Wissen und Gekanntem.

Savisesa

Die Unterscheidung durch Qualitäten, die durch Attribute bestimmt werden.

Savisesabrahman

Brahman mit Attributen; Saguna Brahman.

Savisesatva

Sich bestimmter Attribute bewusst sein.

Savitarka

Durch Logik und Argumente.

Savitarkasamadhi

Samadhi durch Argumentation.

Sayujya

Mit Gott eins werden.

Sesa

Gleichgewicht; Rest.

Seva

Dienst.

Siddha

Verwirklicht; vervollkommnet; ein vollkommener Yogi.

Siddhanta

Eingeführte Grundsätze oder Doktrin.

Siddhantavakhyasravana

Über niedergeschriebene Schlussfolgerungen oder etablierte Wahrheiten hören, wie beim Studium der Vedanta; zur richtigen Schlussfolgerung kommen.

Siddhasana

Eine meditative Haltung.

Siddhi

Vollkommenheit; psychische Kräfte.

Siksha

Anweisungen; Lehren.

Sirovrata

Ein Gelübde bzgl. des Kopfes, wobei Feuer auf dem Kopf getragen wird oder der Kopf geschoren wird; Sanyasa.

Sirsasana

Umkehrhaltung; Kopfstand im Hatha-Yoga.

Sivapada

Im Zustand von Lord Siva; gesegnet sein.

Sivoham

Ich bin Siva.

Sloka

Gebete; ein Vers, der im Allgemeinen aus 32 Buchstaben besteht.

Smarana

Erinnerung.

Smarta

Verbunden sein mit oder erfreut sein über die Smrti (Schriften).

Smrti

Erinnerung; Gesetzbuch.

Smrtihetu

Ursache der Erinnerung.

Sneha

Freundschaft.

Sodana

Reinigung durch die sechs Prozesse, dem ersten Teil im Hatha-Yoga.

Sodasi

Ein besonderer Aspekt der Göttin in einem 16jährigen Mädchen; das Brahmavidya der Saktas, bestehend aus 16 Buchstaben; eine Veränderung des Agnistoma-Opfers.

Soka

Kummer

Sokamayata

Der Wunsch nach Gott.

Sosana

Trocknen.

Spanda

Bewegung; Schwingung.

Spandabhasa

Reflexion der Schwingung oder Bewegung.

Spandavastha

Zustand der Schwingung oder Bewegung.

Sparsa

Das Gefühl durch die Berührung der Haut.

Sparsana

Berührung.

Sparsatanmatra

Der Eindruck auf den Geist durch das Hören eines Klangs.

Sphota

Die Offenbarung durch einen Gedankenblitz.

Sphurna

Eine Schwingung, die plötzlich vernehmbar ist.

Sprha

Wunsch; Verlangen.

Sraddha

Vertrauen. – eine Opfer-Zeremonie.

Srauta

Mit den Vedas verbunden sein und sich dessen erfreuen.

Sreyas

Gut; gesegnet sein; Befreiung.

Sri

Die Göttin Lakshmi; Werte; Besitz. – Anrede.

Srota

Hörorgan.

Srsti

Die Schöpfung.

Sristibheda

Die Unterschiede in der Schöpfung, d.h. ein Ego wird von Satva, ein anderes von Rajas und ein drittes durch Tamas beherrscht.

Srstikalpana

Schöpferische Ideen.

Srstisthitilaya

(Samhara): Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung oder Auflösung.

Srsti-unmukha

Bereit, um erschaffen zu werden.

Sruti

Die Vedas; die offenbarten Schriften der Hindus, die man sich erzählt (hat).

Srutipradhana

Über allen Schriften und Beweisen des Wissens stehend.

Srutipramana

Beweise, die auf der Veda basieren.

Stabdhavastha

Fassungsloser Geist, dessen Bewegungen gefangen sind; dieses ist ein negativer Zustand, ein Hindernis in der Meditation.

Stambana

Aufhalten.

Sthanumanusya

Schalterbeamter im Postamt. Ein Vergleich, der dazu benutzt wird, um falsche Eindrücke/ Vorstellungen darzustellen.

Sthavara

Unbeweglich; stationär.

Sthirata

Festigkeit im Geist durch Konzentration oder im Körper durch Asanas etc.

Sthitaprajna

Derjenige, der unerschütterlich im Überbewusstsein verankert ist.

Sthiti

Festigkeit; Zustand; Existenz; Sein.

Sthulabuddhi

Grober Intellekt.

Sthulasamadhi

Ein Samadhi, der Art des Jada, wo kein intuitives Bewusstsein vorhanden ist.

Sthulasarira

Physischer Körper.

Sthulavairagya

Oberflächliche Leidenschaftslosigkeit.

Sthulavidya

Unwissenheit, die alle Objekte nur verdeckt.

Stuti

Verehrung.

Subha

Gesegnet sein.

Subhavasana

Reine Wünsche oder Neigungen; gute Eindrücke der Vergangenheit.

Subheccba

Gute Wünsche; rechtes Streben nach Samsara; die erste Stufe des Wissens.

Suci

Rein; ungefärbt.

Suddha

Rein; klar; ungefärbt.

Suddhabhakti

Reine Hingabe zu Gott.

Suddhabhavana

Reine Gefühle oder Eigenschaften.

Suddhabrahma

Reiner Brahman, der frei von Maya ist; Nirguna Brahman.

Suddhakapana

Reine Vorstellungen (wie z.B. „Ich bin Brahman“).

Suddhamanas

Reiner Geist.

Suddhaprema

Reine Liebe; göttliche Liebe.

Suddhasankalpa

Reines Beseitigen, Auflösen.

Suddhavicara

Reines Hinterfragen in die Natur Brahmans.

Sudra

Eines der vier Varnas oder Kasten der Dienerklasse.

Sugamata

Das Vergegenwärtigen einer Textpassage durch wiederholtes Lesen.

Sugupta

Sehr geheim.

Sukha

Vergnügen; Freude.

Sukhacintana

Gedanke des Glücks; positives Denken.

Sukhi

Jemand, der glücklich ist.

Sukla

Samen; weiß.

Sukrta

Gott handelt; Verdienst Gottes.

Sukshma

Fein; subtil; unsichtbar; gehört zu subtileren Existenzen.

Sukshmabhuta

Tanmatra; subtile Essenz oder Zustand der Elemente.

Sukshmadarsi

Seher subtiler Essenzen oder Dinge; jemand, der sein inneres Auge entwickelt hat; ein Mann der Weisheit, ein Heiliger.

Sukshmadhyana

Subtile Form der Meditation, wie bei der Meditation auf etwas Abstraktes.

Suktikarajata

Silber in der Perle, ein Beispiel über falsche Vorstellungen; etwas wird falsch interpretiert.

Sulohita

Tiefrot.

Sundara

Hübsch.

Sunya

Leere; Nichts.

Sunyavada

Die Doktrin der Verneinung; die Doktrin der Nicht-Existenz von allem.

Sunyavadi

Verneiner; ein Anhänger des Nagarjuna.

Suryanadi

Ein anderer Name für Pingala im Nervensystem.

Susila

Jemand, dessen Natur als gereinigt gilt, d.h. der regelmäßig Yama praktiziert usw.

Suska

Trocken; ohne Essenz.

Susumna

Ein wichtiger Nervenstrang durch die Wirbelsäule, vom Muladhara zum Sahasrara, dem tausendblättrigen Lotus, der durch Kundalini (Yoga) geöffnet werden kann.

Susupti

Traumloser Tiefschlaf.

Sutra

Verse; Aphorismen mit wenig Wörtern, aber von umfassendem Inhalt.

Sutradhara

Der Ursprung des ‚Seils’ (Aphorismen), z.B. Hiranyagarbha oder der Herr des Universums.

Sutratma

Die innewohnende Gottheit aller subtiler Körper; der niedere Brahman; Hiranyagarbha.

Suvicara

Rechtes Hinterfragen.

Svabhava

Die eigene Natur oder die inneren Fähigkeiten.

Svaccha

Rein; durchscheinend; rein.

Svadha

Opfergaben; ein Ausruf während des Opferns.

Svadharma

Die eigenen Pflichten im Leben, gemäß dem ewigen Gesetz.

Svadhisthana

Der zweite der sechs Cakras gemäß Hatha-Yoga.

Svadhyaya

Studium der heiligen Schriften, insbesondere die Vedas.

Svagatabheda

Der Unterschied zwischen Wellen, Wasserstrudeln bzgl. der Wassermenge; der Unterschied zwischen Händen, Beinen usw., den Menschen, Früchten usw., wodurch sich alles unterscheidet.

Svaha

Eine Opfergabe; ein Ausruf während des Opferns.

Svajatiyavrttipravaha

Der konstante Fluss von Gedanken des eigenen Zustands, z.B. der Gedanke von „Ich bin Brahman.“

Svamahimapratistita

Jemand, der in seiner eigenen Größe ruht oder davon abhängig ist.

Svanubhuti

Die unmittelbare Erfahrung des eigenen Selbst.

Svapna

Traum; Illusion.

Svanakalpita

Etwas im Traum erschaffen.

Svapnamayasvarupa

Die Form aus einer Traum-Illusion.

Svapnavastha

Traumzustand.

Svapnavat

Wie ein Traum.

Svaprakasa

Selbsterleuchtung.

Svara

Klang; Ton.

Svarabhanga

Das Senken der Stimme; das Ersticken der Stimme; eines der Kennzeichen göttlicher Bewegtheit.

Svarasadhana

Die Atemregulierung; eine besondere Form des Sadhana, wobei die Atembewegung (Fluss) ständig beobachtet und reguliert wird.

Svargaloka

Die himmlische Region.

Svarupa

Die Essenz; die wesentliche Natur; die wesentliche Natur Brahmans; die Wirklichkeit; Saccidananda; die wahre Natur des Seins.

Svarupadhyana

Meditation auf die Wirklichkeit, d.h. auf die eigene wesentliche Natur.

Svarupajnana

Die Kenntnis von der eigenen wesentlichen Natur, vom reinen Bewusstsein, was die höchste Stufe im Leben darstellt.

Svarupalakshana

Die Definition der wesentlichen Natur Brahmans; Saccidananda (Existenz-Bewusstsein-Glückseligkeit Absolut).

Svarupapratistha

Im eigenen Selbst etabliert sein.

Svarupasambandha

Verbindung mit der eigenen wesentlichen Natur.

Svarupasthiti

Fest in die eigene wesentliche Natur etabliert sein.

Svarupavastha

Der Zustand, eins mit Brahman zu sein; in der absoluten Wirklichkeit ruhen.

Svarupavisranti

In der eigenen wesentlichen Natur ruhen.

Svasa

Atem.

Svatahsiddha

Selbst-bewiesen; Selbst-verwirklicht.

Svatantra

Unabhängig.

Svatantrasattabhava

Die Möglichkeit der unabhängigen Existenz.

Svatantratva

Zustand der absoluten Unabhängigkeit.

Svayambhava

Das Gefühl von Unabhängigkeit.

Svayambhu

Selbst-existent; Selbst-erschaffen; Selbst-geboren.

Svayamjyotih

Selbst-erleuchtet.

Svayamprabhasamvit

Das Selbst-leuchtende Bewusstsein.

Svedaja

Der Organismus, der spontan geboren oder automatisch aus unorganischer Materie durch Feuchtigkeit und Hitze erschaffen wird, wie z.B. Maden im verdorbenen Fleisch oder Wanzen im Schweiß.

 

 

T

Tadakara

(Tadrupa): aus einer Form, d.h. aus derselben Form wie z.B. Brahman.

Tadatmya

Identisch mit der Natur von DAS.

Tadatmyasambandha

Identische Beziehung, d.h. Eisen wird zu Feuer, Wasser wird weiß, wenn es mit Milch vermischt wird.

Taijasa

Dieser Begriff wird in der Vedanta-Philosophie für etwas Individuelles im subtilen Zustand, z.B. Traum, benutzt, wenn die absolute Wirklichkeit verschleiert ist oder durch etwas anderes verfärbt ist.

Tailadhara

Andauernder Ölfluss; der Begriff wird auch verwendet, wenn es sich bei einer Meditation um einen andauernden „Lichtstrom“ handelt oder um ungebrochene Liebe eines Devote zu seinem geliebten Gott.

Taaltala

Eine niedere Region.

Talumula

Gaumenwurzel.

Tamas

Unwissenheit; Dunkelheit; Sterblichkeit; Trägheit.

Tamasahankara

Die niederste oder gröbste Form des Egoismus, die durch Illusion, Trägheit und Anmaßung charakterisiert ist.

Tamasikatapas

Extreme Disziplin von einer unnötigen und furchtvollen Art; Selbstkasteiung, die von unwissenden Menschen ausgeübt wird, ein Missbrauch des Tapas.

Tandra

Schläfrigkeit; Halbschlaf; ein Hindernis in der Meditation.

Tanmatra

Atom; rudimentäres Element eines unteilbaren Zustands, vor Pancikarana oder Verfünffachung.

Tanmayata

Zustand der Auflösung in etwas anderem.

Tantra

Ein besonderer Pfad des Sadhana, wobei viel Wert auf Japa eines Mantras und andere esoterische Upasanas gelegt wird.

Tantrika

Verbunden mit Tantra; ein Hindu-Sektierer verehrt Gott als göttliche Mutter in einer besonderen Form.

Tanu

Dünner Körper.

Tanu-avastha

Ausgedünnter Zustand des Geistes.

Tanumanasi

Zielgerichteter Zustand des Geistes.

Tapana

Brennend.

Tapas

Reinigende Handlung; asketische Selbstverleugnung; Disziplin; Buße; Beschämung.

Tapasvi

Asket, der Tapas praktiziert.

Tapatraya

Leiden in dreifacher Form: 1. (Adhyatmika) die vom eigenen Körper ausgehen; 2. (Adhibhautika) die vom Umfeld ausgelöst werden und 3. (Adhidaivika) die von den Devas herrühren.

Tapaloka

Eines der höheren Welten, unterhalb von Satya Loka.

Taptapinda

Erhitzter Ball.

Tatra

Name Gottes, wie die göttliche Mutter in besonderer Form.

Tarakajnana

Das Wissen, das zur Befreiung führt.

Tarana

Befreiung; Überqueren des Samsara.

Taranga

Welle.

Tarka

Logik

Tarpana

Trankopfer, um die Gnade einer Gottheit zu erflehen.

Tatasthalakshana

Eine indirekte Vorstellung darüber, was ein Ding ist; in der Vedanta ist dieses eine zufällige Definition von Brahman, so wie die Definition, dass Brahman die Ursache, die Erhaltung und der Auflösung der Schöpfung ist.

Tatasthavrtti

Eine Vrtti des Ungeteilten; Neutralität, wo es weder Ablenkung noch Zurückziehen gibt.

Tattva

Wirklichkeit, Element; Wahrheit; Essenz; Prinzip.

Tattvadarsi

Jemand, der die subtile Natur der Dinge sieht; ein Heiliger.

Tattvajnana

Wissen von Brahman; wie Brahma Jnana.

Tat-tvam-asi

DAS bist du; eines der vier Mahavakyas; aus der Cchandogya Upanishad der Sama Veda; dieses ist der abheda-bodha-vakya oder der Satz, der den Nicht-Unterschied zwischen dem Selbst und Brahman offenbart; dieses ist Upadesa-vakya oder die Anweisung, die von einem Selbst-verwirklichten Heiligen an seinen Schüler gegeben wird.

Tattvatita

Jenseits der Elemente.

Tattvavit

Kenner der Essenz der Dinge; Heiliger oder Brahmajnani.

Tavaivaham

Ich bin Dein allein.

Tejas

Leuchtend (besondere Geistigkeit); das Feuerelement; Feuer, Agni; Hitze.

Tejomaya

Voller Licht; prächtig.

Tirobhava

Verschleiert.

Tirtha

Heiliges Gewässer; Pilgerort; heiliger Ort mit Bademöglichkeit; auch: Name eines Dasanami Sanyasin, der zur Dvaraka Matha gehört.

Titiksha

Die gegensätzlichen Paare mit ausdauerndem Gleichmut ertragen: wie Hitze und Kälte, Vergnügen und Schmerz, richtige und falsche Behandlung.

Tivra

Intensiv; scharf.

Tivravairagya

Intensive Leidenschaftslosigkeit.

Trataka

Starrer (Blick) auf einen kleinen Punkt an der Wand. Im Hatha-Yoga wird ohne Augenaufschlag auf einen solchen Punkt gestarrt bis die Tränen fließen; dadurch wird eine himmlische Vision hervorgerufen.

Trigunamayi

Ein anderer Name für Gott als göttliche Mutter, wobei angenommen wird, dass sie die drei Gunas beinhaltet.

Trigunatmika

Charakterisiert die drei Gunas, d.h. Satva, Rajas und Tamas; von komischer Energie oder göttlicher Macht.

Trikaladarsi

Seher der drei Perioden; durch das Wissen, das durch Yoga erworben wird, sieht der Yogi in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Trikalajnana

Wissen über die drei Perioden.

Trikalajnani

Jemand, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennt.

Trikuta

Der Augenbrauenwurzelpunkt.

Triputa

Der Dreiklang von Seher, Sicht und Gesehenem.

Trisula

Dreizack; Waffe von Lord Siva.

Triveni

Der Ort, wo drei Flüsse zusammentreffen; der Augenbrauenwurzelpunkt.

Trivrtkarna

Die gleichzeitige Sicht von drei vermischten Elementen, z.B. Feuer, Wasser und Erde zur Formierung von Körpern.

Trpti

Zufriedenheit.

Trsna

Durst nach Objekten; interner Drang nach Sinnesobjekten.

Tryanuka

Kombination dreier Atome; bestehend aus drei Atomen.

Tuccha

Unbedeutend.

Tulasi

Die heilige indische Basilikum-Pflanze, die Lord Vishnu geweiht ist, und von den Vaisnavas als höchst göttlich verehrt wird.

Tulya

Gleich.

Turiya

Überbewusster Zustand; das Selbst von Geschöpfen, die alle Bedingungen und Zustände übersteigen; Einheit.

Tusnimbhutavastha

Ein Zustand des Geistes, wo es weder Ablenkung noch Zurückziehen gibt; ein Zustand der Stille.

Tusti

Zufriedenheit.

Tvac

Haut.

Tyaga

Zurückziehen des Egos, der Vasanas und der Welt.